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> <channel><title>Schwellenlauf</title> <atom:link href="http://www.schwellenlauf.de/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" /><link>http://www.schwellenlauf.de</link> <description>Der Laufblog von Sportjournalist Marco Heibel</description> <lastBuildDate>Thu, 09 Feb 2012 14:38:30 +0000</lastBuildDate> <language>en</language> <sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod> <sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency> <generator>http://wordpress.org/?v=3.3.1</generator> <item><title>Läuferschmerz: Was tun bei Achillessehnenbeschwerden?</title><link>http://www.schwellenlauf.de/lauferschmerz-was-tun-bei-achillessehnenbeschwerden/</link> <comments>http://www.schwellenlauf.de/lauferschmerz-was-tun-bei-achillessehnenbeschwerden/#comments</comments> <pubDate>Wed, 01 Feb 2012 08:00:40 +0000</pubDate> <dc:creator>heibel</dc:creator> <category><![CDATA[Alle Artikel]]></category> <category><![CDATA[Gesundheit]]></category> <category><![CDATA[Achillessehne]]></category> <category><![CDATA[Achillessehnenbeschwerden]]></category> <category><![CDATA[Laufen]]></category> <category><![CDATA[Schmerzen]]></category> <category><![CDATA[Symptome]]></category> <category><![CDATA[Therapie]]></category> <guid
isPermaLink="false">http://www.schwellenlauf.de/?p=573</guid> <description><![CDATA[Achillessehnenbeschwerden sind vielen Läufern besser bekannt, als ihnen lieb ist. Doch wie vermeidet man diese typische Laufverletzung, und was kann man tun, wenn die Beschwerden einmal da sind?]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Achillessehnenbeschwerden sind vielen Läufern besser bekannt, als ihnen lieb ist. Doch wie vermeidet man diese typische Laufverletzung, und was kann man tun, wenn die Beschwerden einmal da sind?</strong> <span
id="more-573"></span></p><p>Der Fachbegriff für Beschwerden an der Achillessehne heißt „Achillodynie“. Rund jeder vierte Läufer war schon einmal davon betroffen. Die Schmerzen treten vor allem am Ansatz der Achillessehne am Fersenbein auf. Ignoriert man die Beschwerden und trainiert einfach weiter, riskiert man, dass die akuten Schmerzen chronisch werden. Und das gilt es um jeden Preis zu vermeiden.</p><p><strong>Vorbeugen: Laufpensum nur sehr langsam steigern</strong></p><p>Vor allem Laufanfänger und Aktive, die ihr Pensum in kurzer Zeit deutlich erhöht haben, klagen über Achillessehnenbeschwerden beim Training oder in den ersten Stunden nach der Belastung. Aber auch Jogger, die vom Fersenlauf auf den Mittel- oder Vorfußlauf umstellen, haben des Öfteren mit Schmerzen im Bereich der Achillessehne zu kämpfen.</p><p>Deswegen solltet du dein Pensum immer nur sehr langsam steigern. Einen besseren Schutz vor Überlastungen und Fehlbelastungen gibt es nicht. Beim ersten Anzeichen der Beschwerden kann schon ein zusätzlicher trainingsfreier Tag ausreichen. Bei der Umstellung des Laufstils solltest du nicht von jetzt auf gleich vom Fersen- auf den Mittel- oder Vorfußlauf wechseln. Sieh lieber zu, dass Du beispielsweise in einem  einstündigen Lauf im Wechsel je 5 Minuten mit der Ferse (wie bislang) und dann mit dem Vorfuß oder Mittelfuß aufsetzt.</p><p><strong>Präventiv: Dehnen der Wadenmuskulatur</strong></p><p>An trainingsfreien Tagen und nach lockeren Läufen (nach denen die Achillessehne nicht zwickt!) solltest du die Wadenmuskulatur und die Achillessehne dehnen. Besonders gut eignet sich hierfür das Dehnen auf einer Treppenstufe. Stellen dich mit beiden Füßen barfuß auf eine Stufe, die Fersen  sind in der Luft. Tipp: Stütze Dich mit den Händen leicht am Geländer ab. Hebe nun deinen Körper aus den Zehenspitzen heraus an, halte die Position drei Sekunden lang und lasse dann die Ferse so weit ab, dass sie die Linie zur Treppenstufe unterschreitet. Du spüren nun ein Ziehen in der Wadenmuskulatur und am Achillessehnenansatz. Halten Sie diese Position für 10 bis 15 Sekunden. Wichtig: Nur so weit ablassen, dass Du ein leichtes Ziehen verspürst.</p><p>Wiederhole diese Dehnübung über Wochen und Monate regelmäßig. In Kombination mit einer behutsamen Steigerung des Trainingspensums solltest du deine Probleme in den Griff bekommen. Funktioniert das jedoch nicht, solltest Du einen Sportarzt konsultieren.</p><p><strong>Salben und Einlagen</strong></p><p>Der Mediziner dürfte dir zunächst zu einer Trainingspause raten und dir entzündungshemmende Salben oder Tabletten gegen die Beschwerden verschreiben. Doch dir muss klar sein, dass diese Medikamente nur die Symptome, aber nicht die Ursachen bekämpfen. Sind die Beschwerden nicht mehr als die Folge einer zu hohen Belastung, kann diese Therapie helfen. Doch wenn du beispielsweise eine Fehlstellung aufweist, durch die die Achillessehne stark belastet wird, kommen auch die Beschwerden früher oder später wieder.</p><p>Dann kann ein Besuch beim Orthopäden oder Orthopädie-Schuhmacher helfen. Sollte eine Fehlbelastung tatsächlich der Grund sein, kann eine individuell angepasste orthopädische Einlage die Lösung sein.</p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.schwellenlauf.de/lauferschmerz-was-tun-bei-achillessehnenbeschwerden/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>1</slash:comments> </item> <item><title>Laufeinstieg, und dann? – Besser schnell oder lange laufen?</title><link>http://www.schwellenlauf.de/laufeinstieg-und-dann-besser-schnell-oder-lange-laufen/</link> <comments>http://www.schwellenlauf.de/laufeinstieg-und-dann-besser-schnell-oder-lange-laufen/#comments</comments> <pubDate>Tue, 03 Jan 2012 16:18:42 +0000</pubDate> <dc:creator>heibel</dc:creator> <category><![CDATA[Alle Artikel]]></category> <category><![CDATA[Training & Wettkampf]]></category> <category><![CDATA[Grundlagenausdauer]]></category> <category><![CDATA[Laufeinsteiger]]></category> <category><![CDATA[Steigerung]]></category> <category><![CDATA[Tempo]]></category> <guid
isPermaLink="false">http://www.schwellenlauf.de/?p=563</guid> <description><![CDATA[Für viele Menschen ist der Einstieg ins Laufen die größte Hürde. Wer aber erst mal eine halbe Stunde am Stück schafft, ist meist „on fire“ und will sofort deutlich mehr. Doch was ist für Laufeinsteiger als nächster Schritt besser: schneller laufen oder länger laufen?]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Für viele Menschen ist der Einstieg ins Laufen die größte Hürde. Wer aber erst mal eine halbe Stunde am Stück schafft, ist meist „on fire“ und will sofort deutlich mehr. Doch was ist für Laufeinsteiger als nächster Schritt besser: schneller laufen oder länger laufen? </strong> <span
id="more-563"></span></p><p>Rituale und Gewohnheiten beeinflussen unser Leben mehr, als wir uns manchmal bewusst werden. So wie wir uns im Alltag Dinge an- und abgewöhnen, ist auch unser Organismus von Gewohnheiten geprägt. Im Umkehrschluss bedeutet das, dass er aber auch eine gewisse Phase der Anpassung benötigt, wenn er unbekannten Reizen ausgesetzt ist.</p><p>Laufeinsteiger werden zunächst vermutlich relativ schnell Fortschritte machen. Das ist gut so, weil viele Anfänger so bei der Stange bleiben. Das Problem ist jedoch, dass viele schnell zu viel wollen – und irgendwann stellen sich die Fortschritte nicht nur langsamer ein, auch der Organismus muss das gesteigerte Pensum erst einmal verarbeiten.</p><p><strong>Nach dem Einstieg ins Laufen: Langsam steigern</strong></p><p>Hier spielt der Körper nämlich nicht immer mit. Während sich die Muskeln beispielsweise relativ schnell ungewohnten Belastungen anpassen und stärker werden, benötigen Sehnen, Knorpel oder Knochen sehr viel länger. Wer zu früh zu viel will, riskiert Beschwerden, eine lange Trainingspause und verliert womöglich die Lust am Laufen so schnell wieder, wie er sie gewonnen hat. Allein deswegen solltest du dich sehr behutsam steigern – und zwar unabhängig davon, ob du schneller oder ausdauernder werden willst.</p><p><strong>Ausdauer vor Schnelligkeit</strong></p><p>Generell ist es aber für jeden Läufer und Jogger empfehlenswert, zuerst an der Ausdauer zu arbeiten. Du hast nämlich erst dann ein gutes Fundament für schnellere Läufe gelegt, wenn du ungefähr eine Stunde lang problemlos in deinem Wohlfühltempo („Laufen ohne zu schnaufen“; etwa 60 bis 70 Prozent der maximalen Herzfrequenz) unterwegs sein kannst.</p><p>Der Grund: Mit der Ausdauer, die du dir erarbeitet hast, kannst du nicht nur länger bei niedriger Intensität laufen, sondern du erholst dich auch schneller von großen Anstrengungen – mit der Folge, dass du die (zu) hohe Belastung eines schnellen Laufs, eines Fahrtspiels oder von Tempointervallen leichter wegsteckst. Und das ist für die meisten Läufer sinnvoller (und auch für die Psyche besser), als auf einer relativ dünnen Ausdauerbasis schnell zu laufen und allzu rasch zu ermüden. Und neben einem geringeren Verletzungs- und Überlastungsrisiko verfügen Läufer, die sich (zu) schnell bewegen, über einen schlechter trainierten Fettstoffwechsel.</p><p>Es gibt also gute Gründe, zunächst an der Ausdauer und dann erst an der Schnelligkeit zu feilen.</p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.schwellenlauf.de/laufeinstieg-und-dann-besser-schnell-oder-lange-laufen/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Weihnachtsgeschenk Pulsuhr: Worauf kommt es beim Kauf an?</title><link>http://www.schwellenlauf.de/weihnachtsgeschenk-pulsuhr-worauf-kommt-es-beim-kauf-an/</link> <comments>http://www.schwellenlauf.de/weihnachtsgeschenk-pulsuhr-worauf-kommt-es-beim-kauf-an/#comments</comments> <pubDate>Mon, 12 Dec 2011 16:00:17 +0000</pubDate> <dc:creator>heibel</dc:creator> <category><![CDATA[Alle Artikel]]></category> <category><![CDATA[Equipment]]></category> <guid
isPermaLink="false">http://www.schwellenlauf.de/?p=546</guid> <description><![CDATA[In Läuferkreisen sind Pulsuhren gern gesehene Weihnachtsgeschenke. Doch worauf kommt es beim Kauf einer Pulsuhr überhaupt an?]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p><strong>In Läuferkreisen sind Pulsuhren gern gesehene Weihnachtsgeschenke. Doch worauf kommt es beim Kauf einer Pulsuhr überhaupt an?</strong> <span
id="more-546"></span></p><p>Bei keinem Ausrüstungsgegenstand für Läufer ist der finanzielle und technische Spielraum so groß wie bei einer Pulsuhr. Von 20 Euro bis über 500 Euro erhält man alles, vom oft unpräzisen Basismodell bis hin zum GPS-Gerät mit allem Pipapo.</p><p><strong>Technik-Freak oder Skeptiker? Anfänger oder Fortgeschrittener?</strong></p><p>Welches Modell für Euch das richtige ist, hängt vor allem von den sportlichen Ambitionen ab. Doch auch die Vorlieben spielen eine Rolle bei der Auswahl: Handelt es sich beim zu Beschenkenden um Anfänger UND einen Technik-Freak, ist ein High End-Gerät wahrscheinlich genau das richtige, um ihn weiter zu motivieren. Neben der aktuellen Herzfrequenz und einer Stoppuhrfuntion sollte ein solches Modell auch den Durchschnittspuls, Zwischenzeiten, die zurückgelegte Strecke oder die aktuelle Geschwindigkeit anzeigen. Hierbei reden wir natürlich von einem Preissegment zwischen 200 und 500 Euro.</p><p>Handelt es sich beim Beschenkten um einen Anfänger UND einen Technik-Skeptiker, dann genügt bereits ein Exemplar, das verlässlich die aktuelle Herzfrequenz sowie die Zeiten ermittelt. Alles andere würde nur Verwirrung stiften bzw. wäre wenig aussagekräftig. Ein Basis-Gerät erhalten Sie von einem renommierten Hersteller bereits ab rund 40, 50 Euro. Solche Uhr-Brustgurt-Systeme sind empfehlenswerter als Pulsuhren aus dem Discounter, weil sie die Herzfrequenz präziser anzeigen. Unabhängig von der Preisklasse, sollte jede Pulsuhr aber noch mehr können, als die Herzfrequenz und die Zeit zu stoppen.</p><p><strong>Das muss jede Pulsuhr können</strong></p><ul><li>Codierung: Auch beim Laufen in der Gruppe werden Dir nur Deine Herzfrequenzwerte angezeigt und nicht die Deiner Trainingspartner.</li><li>Einfache Menüführung: Idealerweise wenige Tasten, die auch während des Laufens gut zu erreichen sind. Im günstigsten Fall werden Sie durch das Menü geführt, es ist auch ohne Bedienungsanleitung selbsterklärend.</li><li>Lesbarkeit: Großes Sichtfeld, guter Kontrast, gute Beleuchtung</li><li>Alarmsignal: stellt sicher, dass du immer im voreingestellten “richtigen“ Bereich trainierst.</li><li>Manueller Batteriewechsel: Sind Uhr und/oder Sensor am Brustgurt nur mit Spezialwerkzeug zu öffnen, Finger weg! Das bedeutet entweder einschicken beim Hersteller (teuer) oder den Kauf einer neuen Uhr-Gurt-Kombi, sobald eine der Batterien leer ist (auch teuer). Dann lieber ein paar Euro mehr investieren.</li></ul> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.schwellenlauf.de/weihnachtsgeschenk-pulsuhr-worauf-kommt-es-beim-kauf-an/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Intervalltraining: Zeitsparend und effektiv</title><link>http://www.schwellenlauf.de/intervalltraining-zeitsparend-und-effektiv/</link> <comments>http://www.schwellenlauf.de/intervalltraining-zeitsparend-und-effektiv/#comments</comments> <pubDate>Tue, 08 Nov 2011 12:53:10 +0000</pubDate> <dc:creator>heibel</dc:creator> <category><![CDATA[Alle Artikel]]></category> <category><![CDATA[Training & Wettkampf]]></category> <category><![CDATA[Abnehmen]]></category> <category><![CDATA[Intervalltraining]]></category> <category><![CDATA[Trainingseffekt]]></category> <category><![CDATA[Vorteile]]></category> <guid
isPermaLink="false">http://www.schwellenlauf.de/?p=505</guid> <description><![CDATA[Viele Hobbyläufer versuchen, in ihrer knapp bemessenen Freizeit so effektiv wie möglich zu trainieren. Was das angeht, sind Intervalleinheiten für Läufer die beste Möglichkeit, in kurzer Zeit tolle Fortschritte zu erzielen – sofern die Voraussetzungen stimmen.]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Viele Hobbyläufer versuchen, in ihrer knapp bemessenen Freizeit so effektiv wie möglich zu trainieren. Was das angeht, sind Intervalleinheiten für Läufer die beste Möglichkeit, in kurzer Zeit tolle Fortschritte zu erzielen – sofern die Voraussetzungen stimmen.</strong> <span
id="more-505"></span></p><p>Intervallläufe, das Wechselspiel aus schnellen und langsamen Passagen, bilden das Gegenstück zum Ausdauerlauf und sind in puncto Formzuwachs und Kalorienverbrauch in kurzer Zeit nicht zu überbieten. Wer also nicht nur seine Form verbessern, sondern auch die Pfunde purzeln lassen möchte, ist beim Intervalltraining an der richtigen Adresse.</p><p><strong>Keine Intervalle ohne gute Grundlagenausdauer</strong></p><p>Intervalltraining allerdings ist nur dann sinnvoll, wenn du bereits über eine gute Grundlagenausdauer und einen gut trainierten Fettstoffwechsel verfügst. Hast du das Training in den letzten Monaten etwas schleifen lassen oder bist du gar ein Laufanfänger, dann sind Intervalle weniger geeignet. Für alle anderen überwiegen aber die Vorteile.</p><p><strong>Vorteile von Intervalltraining</strong></p><p><strong>Vorteil Nummer 1: Zeitersparnis</strong></p><p>Da Intervalleinheiten deinem Körper viel abverlangen, dauert eine Einheit bei weitem nicht so lange wie ein Ausdauerlauf in deinem Wohlfühltempo. Das Motto lautet „kurz und knackig“. Das gilt auch für die Intervalle selber: Je länger die Tempopassagen werden, desto weniger solltest du einplanen. Und je kürzer die Intervalle sind, desto schneller kannst du sie angehen. Ein Beispiel: Dein Tempo bei 7&#215;1 Kilometern mit Trabpausen etwa sollte einen Tick schneller sein als bei 3&#215;3 Kilometern.</p><p><strong>Vorteil Nummer 2: Kalorienverbrauch</strong></p><p>Beim Intervalltraining werden bis zu 50 Prozent mehr Kalorien verbraucht als bei einer gleich langen, gleichmäßigen Einheit im persönlichen Wohlfühlbereich. Das Geheimnis liegt im erhöhten Kalorienverbrauch während des Laufens selbst und im Nachbrenneffekt. Zum Nachbrenneffekt kommt es beim Intervalltraining, weil der Stoffwechsel durch das mehrfache Vorstoßen in hohe Pulsbereiche dermaßen auf Touren gebracht wird, dass er umso länger braucht, um wieder herunterzufahren. Die Folge: Der Körper verbrennt auch nach dem Training noch ein paar Stunden lang ein paar Kalorien mehr. Über einen längeren Zeitraum macht sich das auch auf der Waage bemerkbar.</p><p>Einen großen Fehler begehen viele Sportler dabei. Sie warten nach dem Sport teilweise stundenlang, bis sie wieder etwas essen. Sie versprechen sich davon, den Nachbrenneffekt länger aufrecht zu erhalten. Das ist jedoch ein Fehlschluss. In der Tat bewirkt man dadurch nur, dass der Körper seine Protein- statt seine Fettreserven angreift. Die Folge ist ein Muskulatur- anstatt eines Fettabbaus. Eine kohlenhydrat- und vor allem proteinreiche Mahlzeit nach dem Sport (mindestens 20 Gramm Protein) ist dagegen unbedingt zu empfehlen. Das beschleunigt auch die Regeneration.</p><p><strong>Vorteil Nummer 3: Formverbesserung</strong></p><p>Tempointervalle bewirken einen raschen Formzuwachs, weil bei dieser Trainingsform das neuronale System „Daueralarm“ schlägt. Die schnellen Muskelkontraktionen verlangen deinem Körper alles ab, der Trainingseffekt ist groß.</p><p><strong>Vorteil Nummer 4: Trabpausen kurbeln Fettverbrennung an</strong></p><p>Die „Erholungsphasen“ zwischen den Tempopassagen sind es, die die Fettverbrennung ankurbeln, wie eine Studie der Universität Tokio aus dem Jahr 2008 gezeigt hat: Demnach wird nach jeder Erholungspause der Stoffwechsel zusätzlich angekurbelt. Zudem springt der Fettstoffwechsel deutlich schneller an, was die Fettverbrennung verbessert.</p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.schwellenlauf.de/intervalltraining-zeitsparend-und-effektiv/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Lohnender Weitblick &#8211; Das Lauftraining langfristig planen</title><link>http://www.schwellenlauf.de/lohnender-weitblick-das-lauftraining-langfristig-planen/</link> <comments>http://www.schwellenlauf.de/lohnender-weitblick-das-lauftraining-langfristig-planen/#comments</comments> <pubDate>Thu, 20 Oct 2011 09:24:28 +0000</pubDate> <dc:creator>heibel</dc:creator> <category><![CDATA[Alle Artikel]]></category> <category><![CDATA[Training & Wettkampf]]></category> <category><![CDATA[Anmeldung]]></category> <category><![CDATA[Laufen]]></category> <category><![CDATA[Training]]></category> <category><![CDATA[Trainingsplanung]]></category> <category><![CDATA[Vorteile]]></category> <category><![CDATA[Wettkampf]]></category> <guid
isPermaLink="false">http://www.schwellenlauf.de/?p=501</guid> <description><![CDATA[Planung ist in vielen Lebensbereichen sinnvoll. Wer vorausdenkt, geht Projekte strukturierter an und steckt Widrigkeiten leichter weg. Das gilt auch für's Lauftraining. Langfristige Planung spart dir bares Geld und viele Nerven.]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Planung ist in vielen Lebensbereichen sinnvoll. Wer vorausdenkt, geht Projekte strukturierter an und steckt Widrigkeiten leichter weg. Das gilt auch für&#8217;s Lauftraining. Langfristige Planung spart dir bares Geld und viele Nerven.</strong> <span
id="more-501"></span></p><p><strong>Trainingstermine machen</strong></p><p>Gerade Anfänger und Wiedereinsteiger sollten Regelmäßigkeit in ihr Training bringen. Plane deine Trainingseinheiten frühzeitig und vermerke sie in deinem Terminkalender. Auf diese Weise bereitest du dich mit dem Eintragen gedanklich auf das Training vor. Außerdem erhöhst du so die Verbindlichkeit. Geschäftstermine oder Verabredungen lässt du ja auch nicht aus Unlust platzen, oder?</p><p><strong>Ziele frühzeitig formulieren</strong></p><p>Angenommen, du entschließt Dich im Winter dazu, im nächsten Herbst einen Marathon zu laufen, dann solltest du von diesem Moment an dein Training auf dieses Ziel ausrichten. Mach dir klar, wie viele Testwettkämpfe du einplanst oder wie du dein Training bis dahin gestalten möchtest. Wer einen Marathon finishen möchte, sollte beispielsweise einen Monat vor dem Rennen einen Halbmarathon als Testwettkampf einplanen. Genauso kann ein Halbmarathon als erstes Zwischenziel aber auch schon im Frühling stattfinden, um die Motivation aufrecht zu erhalten etc.</p><p><strong>Das Training mit Weitblick planen</strong></p><p>Erfahrene Läufer machen ihre Trainingspläne oft selbst. Manche bereiten sich sogar überhaupt nicht mehr gezielt vor, sondern sind seit Jahren in einer „Dauerform“, die ihnen ein gutes Abschneiden auch ohne Zuspitzung ermöglicht. Unerfahrene Läufer und solche, die vielleicht eine neue Bestzeit anpeilen, sollten aber besser nach einem „echten“ Trainingsplan trainieren. Diese kann man sich in der Fachliteratur und im Internet für kleines Geld oder teilweise sogar kostenlos beschaffen. Besser ist natürlich ein individueller Plan von einem Laufcoach, der trainingswissenschaftlich auf dem Laufenden ist.</p><p>Tipp: Trainiere nicht schon im Winter nach einem Marathon-Trainingsplan, wenn du erst im Herbst einen solchen Wettkampf bestreiten möchtest. Formuliere lieber realistische Zwischenziele – notfalls auch mit defensiv formulierten Zielzeiten – und trainiere auf diese hin. Das kann beispielsweise ein 10-Kilometer-Lauf im Februar/März, ein Halbmarathon im April/Mai, noch ein Halbmarathon im September und schließlich ein Marathon im Oktober sein.</p><p><strong>Melde dich frühzeitig für den Wettkampf an</strong></p><p>Wenn du dich für eine Teilnahme bei einem bestimmten Wettkampf entschieden hast, solltest du dich so früh wie möglich anmelden. Das schafft einerseits Verbindlichkeit, andererseits verhinderst du so, dass alle Startplätze schon vergriffen sind, weil du zu lange gezögert hast. Das passiert vor allem bei den großen Traditionsläufen, wie dem Berlin-Marathon, wo man oft schon Monate vorher keinen Startplatz mehr erhält.Weiterer Vorteil einer frühen Anmeldung: Du sparst bares Geld, weil die Preise oft erst anziehen, je näher der Wettkampf rückt. Wer ein ein Jahr oder ein halbes Jahr vor dem Rennen ist, kann oft 20 bis 50 Prozent sparen. Und wenn du doch passen musst, findet sich eigentlich Nachrücker, der deinen Startplatz einnehmen möchte.</p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.schwellenlauf.de/lohnender-weitblick-das-lauftraining-langfristig-planen/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Lauftechnik beim Trailrunning</title><link>http://www.schwellenlauf.de/lauftechnik-beim-trailrunning/</link> <comments>http://www.schwellenlauf.de/lauftechnik-beim-trailrunning/#comments</comments> <pubDate>Wed, 05 Oct 2011 10:14:52 +0000</pubDate> <dc:creator>heibel</dc:creator> <category><![CDATA[Alle Artikel]]></category> <category><![CDATA[Training & Wettkampf]]></category> <category><![CDATA[Blickrichtung]]></category> <category><![CDATA[Lauftechnik]]></category> <category><![CDATA[Schrittfrequenz]]></category> <category><![CDATA[Sprünge]]></category> <category><![CDATA[Trailrunning]]></category> <guid
isPermaLink="false">http://www.schwellenlauf.de/?p=484</guid> <description><![CDATA[Trailrunning bommt. Vor allem in den Herbst- und Wintermonaten erfreut sich das Laufen abseits der befestigten Wege großer Beliebtheit. Neben dem Equipment – spezielle Trailschuhe sind empfehlenswert – sollten Sie auch Ihren Laufstil dem veränderten Untergrund anpassen. Hier erfahren Sie, worauf es ankommt.]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Trailrunning bommt. Vor allem in den Herbst- und Wintermonaten erfreut sich das Laufen abseits der befestigten Wege großer Beliebtheit. Neben dem Equipment – spezielle Trailschuhe sind empfehlenswert – sollten Sie auch Ihren Laufstil dem veränderten Untergrund anpassen. Hier erfahren Sie, worauf es ankommt.</strong></p><p>Jeder Läufer kennt die Binsenweisheit „Laufen ist nicht schwer, man muss nur einen Fuß vor den anderen setzen.“ Doch jeder Läufer weiß auch, dass es in stilistischer und ökonomischer Hinsicht sehr wohl einen Unterschied macht, wie man läuft. Mit der richtigen Lauftechnik kannst du beim Trailrunning viel Kraft sparen, das Verletzungsrisiko minimieren und den Spaß erhöhen. Erfahre hier, worauf es ankommt.</p><p><strong>Blickrichtung</strong><br
/> Um das Verletzungsrisiko gering zu halten und optimal vom Fleck zu kommen, solltest du immer die nächsten fünf bis zehn Meter im Blick behalten. Sind dort Steine, Löcher, Pfützen oder Äste? Umlaufe ich das nächste Hindernis oder nehme ich es im Sprung? Auf diese Fragen musst du instinktiv und rasch eine Antwort finden. Wenn du vorausschauend läufst und dir eine Strategie zurechtlegst, kommst du am besten durch. Dabei ist nicht immer der kürzeste Weg auch der beste. Weiterhin wichtig: Wenn duim dichten Wald unterwegs bist, solltest du auch das Geschehen auf Kopfhöhe im Blick haben, um Ästen ausweichen zu können.</p><p><strong>Füße anheben und schnelle Schritte machen</strong><br
/> Um nicht über Wurzeln zu stolpern oder im tiefen Boden hängen zu bleiben, solltest du die Füße ein Stück weit stärker anheben als beim Laufen auf ebenen, gepflegten Untergründen. Das kostet natürlich Kraft und kann zu einer ungewohnten muskulären Belastung führen. Um nicht mehr Kraft als nötig einzubüßen, solltest du gerade bei schwerem Untergrund die Bodenkontaktzeiten so kurz wie möglich halten. Das gelingt am besten, indem du die Schritte verkürzt und mit dem Vorfuß aufsetzt. Tipp für kurze Bodenkontaktzeiten: Stell dir vor, du würdest über heiße Kohlen laufen.</p><p><strong>Bergauflaufen</strong><br
/> Der Vorfußlauf ist auch beim Bergauflaufen zu empfehlen. Verkürze dir Schritte, erhöhe die Frequenz (auch in der Armarbeit) und drücke dich bei leicht vorgebeugtem Oberkörper stakkatomäßig ab. So fliegst du die Anstiege förmlich hinauf. Wenn es einmal zu steil wird, solltest du den Berg in Serpentinen laufen. Aber Vorsicht: Laufe keine zu spitzen Kehren, da hier die Belastung auf das Knie enorm ist. Nimm lieber ein paar Meter Umweg in Kauf, steuere die Kurven von außen an und laufe sie aus.</p><p><strong>Bergablaufen</strong><br
/> Viele Läufer neigen dazu, in Bergabpassagen abzubremsen. Irgendwie widersinnig, oder? Mach lieber die Schwerkraft und das Gefälle zu deinem Freund! Wer beim Bergablaufen zuerst mit dem Vorfuß aufkommt, nimmt nicht nur viel Geschwindigkeit mit, sondern federt auch einen Teil der Aufprallenergie sanft ab. Anders sieht es aus beim Landen auf der Ferse den Hang hinunter aus: Der Fersenlauf bremst oft unnötig ab. Außerdem erhöht sich durch die Stemmbewegung der Druck auf das Knie.</p><p>Wichtig ist auch die Körperhaltung: Je nach Gefälle ist eine aufrechte bis leicht vorgebeugte Position optimal. Wenn du dich dagegen mit dem Oberkörper nach hinten lehnst, bremst du dich automatisch ab und kommst tendenziell eher mit der Ferse zuerst auf. Wie schnell du letztlich bergab läufst, solltest du immer vom Gefälle der Strecke und der Streckencharakteristik abhängig machen. So solltest du beispielsweise ein wenig Tempo rausnehmen, wenn “Stolperfallen“ lauern oder es wirklich steil wird. Ansonsten gilt: einfach “rollen“ lassen.</p><p><strong>Hindernisse schnell und sicher nehmen</strong><br
/> Wer Pfützen und Löcher lieber überspringt als sie zu umlaufen, sollte sein Sprung- und sein Landebein regelmäßig wechseln. Auf diese Weise werden die Beine gleichmäßig trainiert. Außerdem beugstt du so Überlastungen vor. Ansonsten machen Pfützen und Schlamm das Trailrunning erst so richtig aus. Wer sauber nach Hause kommen möchte, ist hier eigentlich fehl am Platz. Trotzdem kann auch der Schlamm zum Gefahrenherd werden. Entgegen der üblichen Empfehlung, beim Trailrunning mit dem Vorfuß aufzukommen, wäre diese Technik bei Schlamm zu gefährlich, weil man aufgrund der geringen Kontaktfläche schnell ins Rutschen kommen kann.</p><p>Wer Schlammfeldern nicht ausweichen, sondern mitten hindurch laufen möchte, sollte das Tempo drosseln und nach Möglichkeit mit dem Mittelfuß aufsetzen. Auf diese Weise erhöhst du die Kontaktfläche und sorgst für einen sichereren Stand. Tipp: Man kann auch Schlamm oft ansehen, wie gefährlich er ist: Je nasser und schimmernder er aussieht, desto glitschiger ist er meist. Stumpf aussehender Schlamm pappt dagegen am Schuh und erschwert das Weiterkommen, birgt aber keine Rutschgefahr.</p><p>Last but not least ist gerade beim Laufen auf steinigem Untergrund besondere Vorsicht geboten. Die Gefahr umzuknicken nimmt mit der Größe der Steine zu. Hier heißt es: Zur Not Tempo reduzieren und gehen, Blick immer auf den Boden richten.</p><p><strong>Einseitige Belastungen vermeiden</strong><br
/> Ein letzter Tipp: Viele Wege sind zu einer oder sogar zu beiden Seiten hin abschüssig. Wechsle daher regelmäßig von der linken auf die rechte Seite des Weges und wieder zurück, um die Fußgelenke und die Knie nicht zu einseitig zu belasten.</p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.schwellenlauf.de/lauftechnik-beim-trailrunning/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>1</slash:comments> </item> <item><title>Laufstrecken am Computer vermessen</title><link>http://www.schwellenlauf.de/laufstrecken-am-computer-vermessen/</link> <comments>http://www.schwellenlauf.de/laufstrecken-am-computer-vermessen/#comments</comments> <pubDate>Thu, 29 Sep 2011 10:11:51 +0000</pubDate> <dc:creator>heibel</dc:creator> <category><![CDATA[Alle Artikel]]></category> <category><![CDATA[Equipment]]></category> <category><![CDATA[Computer]]></category> <category><![CDATA[GPS]]></category> <category><![CDATA[Inlineskaten]]></category> <category><![CDATA[Laufen]]></category> <category><![CDATA[Laufstrecken messen]]></category> <category><![CDATA[Leistungsnachweis]]></category> <category><![CDATA[Radfahren]]></category> <category><![CDATA[Routenplaner]]></category> <guid
isPermaLink="false">http://www.schwellenlauf.de/?p=479</guid> <description><![CDATA[Immer mehr Sportler besitzen einen Trainingscomputer mit GPS-Funktion. Doch auch ohne ein solches Gerät kann man ermitteln, wie weit man gelaufen, geradelt oder geskatet ist. Im Internet gibt es unzählige Seiten, die das ermöglichen sollen – und zwar kostenlos. Ich habe die fünf große Portale verglichen (kein Anspruch auf Vollständigkeit).]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Immer mehr Sportler besitzen einen Trainingscomputer mit GPS-Funktion. Doch auch ohne ein solches Gerät kann man ermitteln, wie weit man gelaufen, geradelt oder geskatet ist. Im Internet gibt es unzählige Seiten, die das ermöglichen sollen – und zwar kostenlos. Ich habe die fünf große Portale verglichen (kein Anspruch auf Vollständigkeit).</strong> <span
id="more-479"></span></p><p>Eines vorab: Keine der folgenden Seiten kann mit einem guten GPS-Gerät konkurrieren. Ein GPS-Gerät ist zwar auch nicht zu 100 Prozent präzise, liefert aber überaus verlässliche Werte und zeichnet selbst im dichten Wald die Bewegungen des Sportlers meist lückenlos auf – und das auch noch live. Der einzige „Haken“ ist hohe Anschaffungspreis von mehreren hundert Euro.</p><p>Wer nach kostenlosen Wegen sucht, wird im Internet fündig. Viele Seiten bieten den Service, Strecken zu vermessen. Die meisten operieren auf der Basis von Google Maps. Ihr größter Nachteil ist naturgemäß, dass man Streckenlänge, Höhenmeter und Co. nur vor oder nach dem Training ermitteln kann. Weiterhin kann man bei der Streckenmessung im Internet auch unbewusst ein paar Meter dazu addieren oder wegschwindeln.</p><p>Noch eine Anmerkung: Natürlich sind auch die großen Routenplaner für den Straßenverkehr (z.B. Falk, map24 &amp; Co.) in der Lage, Strecken zu auszumessen. Sie fehlen aber in der folgenden Auflistung, weil sie voraussetzen, dass man sich nur auf befestigten, von Autos befahrbaren Straßen bewegt. Auch eine flexible Routenänderung ist nicht möglich.</p><p><strong>Hier sind fünf der größten Anbieter zur Streckenmessung am Computer</strong></p><p><strong>Google Maps</strong> <a
href="http://maps.google.de/maps?hl=de&amp;tab=wl ">http://maps.google.de/maps?hl=de&amp;tab=wl </a></p><p>Der Klassiker. Mit Google Earth (seit 2004) hat Internet-Gigant Google das Web verändert. Auf dem Abfotografieren der Welt basiert auch das kostenlose Stadtplan- und Routenplaner-Programm Google Maps, das gegenüber klassischen Online-Routenplanern zwei Vorteile besitzt: Zum einen kann man bei Google Maps seine Wunschrouten nicht nur für Kraftfahrzeuge, sondern auch für den Fußweg berechnen lassen. Zum anderen kann man die Route durch Ziehen der berechneten Linie seinen Wünschen ein Stück weit anpassen.</p><p>Das reicht für die Bedürfnisse der meisten Sportler jedoch nicht. Denn üblicherweise legt man als Läufer, Radler oder Skater eine Runde zurück. Man startet bei sich zu Hause – oder an einem beliebigen anderen Startpunkt – und kommt dort auch wieder an. Runden lassen sich bei Google Maps aber nicht simulieren, weil die Option „über“ oder „Zwischenstation“ fehlt. Gibt man aber eine identische Start- und Zieladresse ein, ist der berechnete Weg unter diesen Voraussetzungen logischerweise 0 Meter.</p><p>Und selbst wenn man tatsächlich nur von A nach B möchte, Start- und Zielpunkt also nicht identisch sind, erkennt Google nur solche Routen an, die auch als Straße oder Weg im System verzeichnet sind. Es gibt also keine Freiheit für Abweichungen.</p><p>Fazit: Google Maps mag ein guter Routenplaner und Stadtplan sein, etwa wenn man bestimmte Locations in seiner Nähe sucht. Zur Vermessung von Trainingsrouten ist das System aber nur schlecht geeignet, selbst wenn man ein Smartphone beim Sport mit sich führen sollte. Da hilft es auch wenig, dass dank der Satellitenfotografie auch viele Feinheiten in der Natur von oben zu sehen sind, wie Schleichwege oder Singletrails.</p><p>Was man also braucht, ist ein System, das auf Google Maps basiert, dem Nutzer zugleich aber die Freiheit lässt, den Weg selbst festzulegen. So wie die folgenden vier…</p><p><strong>Laufstrecke-messen.de</strong> <a
href="http://www.laufstrecke-messen.de/#">http://www.laufstrecke-messen.de/#</a></p><p>Zumindest bei der Wahl der Domain hatte Laufstrecke-messen.de schon einmal ein gutes Händchen. Und in der Tat ist bei der Seite der Name Programm. Gleich zu Beginn fällt positiv auf, dass Laufstrecke-messen.de kostenlos ist, nicht einmal eine Registrierung ist nötig.</p><p>Man gibt seinen Startpunkt ein und kann gleich mit der Messung beginnen. Per Maus-Doppelklick markierst Du die einzelnen Streckenpunkte, dank der Zoom-Funktion kannst Du den Bildausschnitt so detailreich darstellen, dass Dir kaum ein Streckenpunkt entgeht. Bereits beim Erstellen der Route wird Dir die aktuelle Streckenlänge angezeigt. Fehler lassen sich einfach rückgängig machen. Wenn Du fertig bist, kannst Du die Strecke per Klick speichern. Dann wird dir eine URL angezeigt, unter der Du die Strecke jederzeit wieder aufrufen kannst. Auch das Verschicken der gespeicherten Route per E-Mail an Freunde ist möglich, falls die den Kurs auch mal probieren möchten. Positiv auch: Auf Wunsch wird noch ein Höhenprofil erstellt. Allerdings fehlt hier leider eine Angabe der gesamt bewältigten Höhenmeter.</p><p>Fazit: Theoretisch kannst Du jeden Punkt der Welt markieren, also überspitzt ausgedrückt auch über das Wasser laufen. Das hat natürlich auch den Nachteil, dass man seine Streckenpunkte schon sehr genau setzen muss, um keine falschen Werte zu erhalten. Alles in allem bietet Laufstrecke-messen.de aber einen guten Service für jeden, der ohne GPS-Uhr auskommen kann, will oder muss.</p><p><strong>Gmap-Pedometer.com</strong> <a
href="http://www.gmap-pedometer.com/">http://www.gmap-pedometer.com/</a></p><p>Gmap-Pedometer.com ist ein US-amerikanischer Anbieter. Das wird neben der .com-Domain und der englischen Sprache auch daran deutlich, dass man beim Aufrufen der Seite zunächst eine Karte der USA vor sich hat. Das fällt allerdings kaum ins Gewicht, weil man in der Suchmaske jeden beliebigen Ort der Welt als Startort auswählen kann. Nachdem man sich bei der Einheit zwischen Kilometern und Meilen entschieden hat, kann es losgehen.</p><p>Auch Gmap-Pedometer.com verwendet Karten von Google. Der große Unterschied zu allen anderen Anbietern besteht darin, dass man zwischen freier und automatisierter Routenwahl wählen kann. Das hat durchaus Vorteile. Solange man sich auf befestigten Straßen bewegt, passt sich die automatisierte Route selbsttätig der Straßenführung (und der Ideallinie) an. Weicht man ab von der befestigten Straße, kann man unkompliziert auf die freie Auswahl umsteigen. Die Messung läuft trotzdem weiter. Durch diese Technik gewinnt die Messung an Präzision. Außerdem geht sie schneller von statten, weil Du weniger Punkte markieren musst.</p><p>Negativ: Es gibt keine Höhenmessung (vor allem für Radrennfahrer interessant), „nur“ eine Anzeige der Streckenlänge. Außerdem muss man sich – wenn auch kostenfrei – registrieren, um eine Route speichern zu können (URL kopieren und dann bei Bedarf wieder aufrufen).</p><p>Fazit: Das beste, weil komfortabelste Tool in der Ermittlung der Streckenlänge, Minuspunkte für die Registrierungspflicht und das Fehlen von Höhenmeterangaben.</p><p><strong>Run2web.de</strong> <a
href="http://www.run2web.de/ ">http://www.run2web.de/ </a></p><p>Run2web.de ist von der Handhabung her das schlechteste der vorgestellten Tools. Beim Markieren der Streckenpunkte ist extrem viel Zielgenauigkeit erforderlich, sonst macht man schnell unfreiwillig Schlangenlinien. Und die können sich bei einer Strecke von beispielsweise 10 Kilometern schnell zu ein paar hundert Metern Abweichung aufaddieren. Ansonsten sind die Unterschiede zu den anderen Portalen marginal, sowohl was die Anwahl des Startpunktes als auch das Speichern der Strecken angeht.</p><p>Der Makel der unpräzisen Handhabung lässt sich jedoch nicht mehr ausgleichen. Daran ändert auch der angenehme Aspekt nichts, dass die Wahl des jeweils nächsten Streckenpunktes mit nur einem einzigen Klick geschieht.</p><p>Optional kann man sich bei run2web.de kostenfrei registrieren und seine Trainingsrunden mit anderen teilen und ihnen seinen „Kilometerstand“ mitteilen. Das kann motivierend und anspornend wirken.</p><p><strong>Jogmap.de</strong> <a
href="http://www.jogmap.de/civic4/index4.html ">http://www.jogmap.de/civic4/index4.html </a></p><p>Bei jogmap.de sollte man den größten „Nachteil“ gleich zu Beginn nennen, weil man sofort auf ihn aufmerksam wird: Um seine Lauf-, Rad- oder Skatestrecke abzumessen, muss man sich erst kostenfrei registrieren.</p><p>Doch das kann sich vor allem diejenigen lohnen, die das Höhenprofil ihrer Strecken detailliert dargestellt bekommen möchten. Hier setzt sich jogmap von der Konkurrenz ab. Ist eine Strecke einmal vermessen und gespeichert, werden einem nicht nur Höhenprofil, sondern auch die absolvierten Höhenmeter sowie die Differenz zwischen dem höchsten und dem niedrigsten Streckenpunkt angezeigt. Zudem kann man die Strecke im Höhenprofil virtuell abfahren.</p><p>Weiterer Vorteil: In seinem Profil kann man theoretisch unendlich viele Strecken speichern. Das ermöglicht auch das unkomplizierte Führen eines Online-Trainingstagebuchs auf jogmap. Wer all seine Trainingsrouten anlegt, kann sie später nach einem absolvierten Lauf durch einfaches Anklicken bestätigen und hat so immer seinen Kilometerstand und vieles mehr im Blick. Weitere Features (z.B. Wetter zur Trainingszeit oder Kilometerstand des Laufschuhpaares) sind ebenfalls enthalten.</p><p>Fazit: Einzig in der automatisierten Anpassung an befestigte Wege hat ein Konkurrent (Gmap-Pedometer) die Nase vorn, ansonsten weiß jogmap die Wünsche des GPS-losen Ausdauersportlers am besten zu befriedigen – zumal deutschlandweit bereits mehr als 1 Millionen Strecken von den Usern angelegt sind, die man sich anschauen und ausprobieren kann.</p><p>Dieser Artikel von mir ist ursprünglich auf netzathleten.de erschienen. Link zum Originalartikel: <a
href="http://www.netzathleten.de/Sportmagazin/Sports-Inside/Laufstrecken-am-Computer-vermessen/53871978310698211/head?referrer=6619455936133463303">http://www.netzathleten.de/Sportmagazin/Sports-Inside/Laufstrecken-am-Computer-vermessen/53871978310698211/head?referrer=6619455936133463303</a></p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.schwellenlauf.de/laufstrecken-am-computer-vermessen/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Die größten Hungerfallen – auch für Läufer</title><link>http://www.schwellenlauf.de/die-grosten-hungerfallen-%e2%80%93-auch-fur-laufer/</link> <comments>http://www.schwellenlauf.de/die-grosten-hungerfallen-%e2%80%93-auch-fur-laufer/#comments</comments> <pubDate>Thu, 15 Sep 2011 14:25:30 +0000</pubDate> <dc:creator>heibel</dc:creator> <category><![CDATA[Alle Artikel]]></category> <category><![CDATA[Ernährung]]></category> <category><![CDATA[Abnehmen]]></category> <category><![CDATA[Essen]]></category> <category><![CDATA[Größte Hungerfallen]]></category> <category><![CDATA[Heißhunger]]></category> <guid
isPermaLink="false">http://www.schwellenlauf.de/?p=474</guid> <description><![CDATA[Kommt dir das bekannt vor: Du hast gerade gegessen und bist eigentlich satt. Und doch zieht dich irgendetwas magisch zum Kühlschrank. Der Versuchung zu  widerstehen ist gar nicht so leicht. Ach, was soll’s, immerhin hab ich heute fleißig trainiert. Und am Ende des Monats hast du trotz hohen Trainingspensums sogar zugenommen. Nicht selten macht sich dann eine gewisse Frustration breit. Doch um seinen „Feind“ zu besiegen, muss man ihn erst kennen. Hier sind die größten Hungerfallen. ]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Kommt dir das bekannt vor: Du hast gerade gegessen und bist eigentlich satt. Und doch zieht dich irgendetwas magisch zum Kühlschrank. Der Versuchung zu widerstehen ist gar nicht so leicht. Ach, was soll’s, immerhin hab ich heute fleißig trainiert. Und am Ende des Monats hast du trotz hohen Trainingspensums sogar zugenommen. Nicht selten macht sich dann eine gewisse Frustration breit. Doch um seinen „Feind“ zu besiegen, muss man ihn erst kennen. Hier sind die größten Hungerfallen.</strong></p><p><strong>Hungerfalle Zucker</strong><br
/> Ob in Limonaden, Säften, Süßigkeiten oder Fertiggerichten: Zucker bringt unseren Organismus im übertragenen Sinne um den Verstand. Wenn du deinem Körper einmal schnell verfügbare Kohlenhydrate lieferst, möchte er immer mehr davon haben. Kein Wunder, muss er doch weniger Aufwand betreiben, um diese Energie für sich nutzbar zu machen. Das Problem: Die leckersten Sachen enthalten oft am meisten Zucker. Deshalb solltest du deine Süßigkeiten portionieren. Nimm zum Beispiel nie eine ganze Tafel Schokolade mit zum Fernseher, sondern brich dir nur einen Riegel ab. Auch Fruchtzucker ist mit Vorsicht zu genießen. Die Produktion des Hormons Leptin, welches uns signalisiert, dass wir satt sind, wird durch den Konsum von Trauben, Kirschen und Co. gehemmt.</p><p><strong>Hungerfalle Durst</strong><br
/> Flüssigkeit ist nicht nur wichtig, damit der Organismus optimal arbeiten kann. Vielmehr hilft regelmäßiges Trinken auch dabei, das Hungergefühl zu kontrollieren. Trinke einmal pro Stunde ein Glas Wasser (0,2l). Das versorgt deinen Körper mit Flüssigkeit und reduziert den Heißhunger. Weiterhin hilft Trinken auch nach einer Mahlzeit: Wenn du das Gefühl hast, noch nicht satt zu sein, obwohl du eigentlich genug gegessen hast, solltest du noch ein Glas Wasser trinken und ein paar Minuten warten. Oft ist der Rest-Hunger dann von alleine verschwunden.</p><p><strong>Hungerfalle Hunger</strong><br
/> Wenn der Stress groß ist und der Magen knurrt, langen viele Menschen umso heftiger zu, wenn sie endlich Zeit zum Essen haben. Teilweise schlingen sie ihr Essen dabei förmlich herunter. Das Problem dabei: Es dauert rund 15 bis 20 Minuten, bis sich das Sättigungsgefühl einstellt. Bis dahin haben sie aber schon mehr gegessen als ihr Körper benötigt. Regelmäßiges, langsames Essen ist daher das A und O, um sein Hungergefühl in den Griff zu bekommen. Außerdem unterstützt gutes Kauen den Körper bei der Verarbeitung der Mahlzeit.</p><p><strong>Hungerfalle Langeweile</strong><br
/> Wer ziellos durch das Fernsehprogramm zappt, sich langweilt oder gar frustriert ist, greift häufiger zur Chipstüte oder schiebt eine Tiefkühlpizza in den Backofen. Diese Falle kannst du umgehen, indem du dich in Gesellschaft begibst, oder dich aktiv mit etwas beschäftigst. Wer beispielsweise ein Buch liest, greift seltener in Chipstüte als jemand, der sich vom Fernsehprogramm berieseln lässt.</p><p><strong>Hungerfalle Angebot reguliert Nachfrage</strong><br
/> Besonders bei Langeweile entscheidet nicht zuletzt der Status deines Vorratsschranks darüber, ob und wie viel du noch isst. Wer große Mengen an Süßigkeiten, Knabberzeug oder Fertiggerichten hortet, muss keinen großen Aufwand betreiben, um zu „sündigen“. Wer dagegen erst einmal in den Supermarkt muss, überlegt es sich vielleicht noch einmal.</p><p><strong>Hungerfalle Gewohnheit</strong><br
/> Viele Raucher kennen das Phänomen: Sie konsumieren ihre Zigaretten nicht nur dann, wenn sie das (vermeintliche) Bedürfnis danach haben, sondern auch zu bestimmten Gelegenheiten, beispielsweise auf dem Weg zur Bahn, nach dem Mittagessen oder vor dem Schlafengehen. Macht man das über einen längeren Zeitraum, setzt sich im Gehirn ein Automatismus in Gang. Plötzlich würde etwas fehlen, wenn man zu einer bestimmten Gelegenheit keine Zigarette zur Hand hat. Auch das Essen kann zu einer Gewohnheit werden. Wer sich ein „Leckerchen“ zu einer bestimmten Gelegenheit angewöhnt, greift irgendwann automatisch in den Kühlschrank – auch dann, wenn man eigentlich satt ist.</p><p><strong>Hungerfalle Verzicht</strong><br
/> Die „verbotene Frucht“ kennen wir bereits seit Adam und Eva. Vor dem Reiz des Verbotenen ist bis heute kaum jemand gefeit. Gerade wenn man sich selbst einen absoluten Verzicht verordnet, etwa auf Süßigkeiten oder andere „Nahrungssünden“, ist die Gefahr groß, dass man umso mehr zuschlägt, wenn man der Versuchung einmal erlegen ist. Die Konsequenz ist oft ein umso schlechteres Gewissen, das sogar in eine krankhafte Essstörung (z.B. Bulimie) münden kann.</p><p><strong>Hungerfalle Belohnung nach Training</strong><br
/> Gerade aktive Menschen sind für diese Hungerfalle empfänglich. Wer trainiert hat und beispielsweise 1.000 kcal während seines Trainings verbraucht hat, gönnt sich eher schon mal eine kleine Sünde – zumal durch Sport unser Belohungszentrum aktiviert wird. Generell sind kleine Sünden ok, sofern man sie unter Kontrolle hat. Zum eigentlichen Problem wird es aber, wenn man lange und hart trainiert, etwa bei einem 30 Kilometer-Lauf in der Marathon-Vorbereitung. Dann hat man zwar unter Umständen 2.000 bis 3.000 kcal verbraucht, seinen Körper aber dermaßen auf Sparflamme gesetzt, dass der sich am liebsten alles auf einmal zurückholen möchte. Das Resultat kann im schlimmsten Falle sein, dass man mehr zu sich nimmt als man verbrennt. Und das ist bei Süßigkeiten oder Fast Food schneller möglich als man denkt.</p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.schwellenlauf.de/die-grosten-hungerfallen-%e2%80%93-auch-fur-laufer/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Intervalltraining, Fahrtspiel und Co. – Tempo machen beim Laufen</title><link>http://www.schwellenlauf.de/intervalltraining-fahrtspiel-und-co-%e2%80%93-tempo-machen-beim-laufen/</link> <comments>http://www.schwellenlauf.de/intervalltraining-fahrtspiel-und-co-%e2%80%93-tempo-machen-beim-laufen/#comments</comments> <pubDate>Tue, 06 Sep 2011 10:04:36 +0000</pubDate> <dc:creator>heibel</dc:creator> <category><![CDATA[Alle Artikel]]></category> <category><![CDATA[Training & Wettkampf]]></category> <category><![CDATA[Bergsprint]]></category> <category><![CDATA[Fahrtspiel]]></category> <category><![CDATA[Intervalltraining]]></category> <category><![CDATA[Laktattoleranz]]></category> <category><![CDATA[Steigerungsläufe]]></category> <category><![CDATA[Tempodauerlauf]]></category> <category><![CDATA[Tempohärte]]></category> <category><![CDATA[Training]]></category> <category><![CDATA[Trainingsprinzipien]]></category> <guid
isPermaLink="false">http://www.schwellenlauf.de/?p=470</guid> <description><![CDATA[Erst die Ausdauer, dann die Geschwindigkeit verbessern – so lautet die sinnvollste Trainingsstrategie für Läufer. Die Ausdauer trainierst du am besten durch gleichmäßige, langsame und lange Läufe. Wie du Geschwindigkeit und Tempohärte verbessern kannst, erfährst du hier.]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p><img
src="http://www.schwellenlauf.de/wp-content/uploads/2011/09/tempo.jpg" alt="Tempotraining beim Laufen; Bildquelle: Marco Heibel" title="Tempotraining beim Laufen; Bildquelle: Marco Heibel" width="300" height="200" class="alignleft size-full wp-image-471" /><strong>Erst die Ausdauer, dann die Geschwindigkeit verbessern – so lautet die sinnvollste Trainingsstrategie für Läufer. Die Ausdauer trainierst du am besten durch gleichmäßige, langsame und lange Läufe. Wie du Geschwindigkeit und Tempohärte verbessern kannst, erfährst du hier.</strong></p><p><strong>Tempodauerlauf</strong><br
/> Wie der Name schon sagt, ist das Tempo gleichmäßig, allerdings ein Tick schneller als bei einem Grundlagenlauf. Wie schnell und wie lange du läufst, hängt von deiner Form und deinem Trainingsziel ab. Generell gilt: Je flotter, desto kürzer.</p><p><strong>Fahrtspiel</strong><br
/> Das Fahrtspiel ist eine spielerische Form des Tempotrainings. Nach Lust, Laune und Verfassung variierst du das Tempo. Durch das Wechselspiel aus fordernden und erholsamen Passagen verbesserst du deine Tempohärte und deine Laktattoleranz. Viele Läufer tun sich schwer, einen Anhaltspunkt für das Beschleunigen und Abbremsen zu finden. Tipp: Orientiere dich an markanten Streckenpunkten, z.B. der nächsten Weggabelung, der nächsten Kuppe oder der nächsten Laterne.</p><p><strong>Intervallläufe </strong><br
/> Intervallläufe sind die starrste Form des Tempowechseltrainings. Ob 3&#215;3 Kilometer im angestrebten Wettkampftempo mit Trabpausen oder 10&#215;400 Meter im Bereich der anaeroben Schwelle mit Trabpausen – die Bandbreite ist groß. Wie lange und wie schnell ein Intervall gestaltet wird, hängt von deiner Wettkampfdistanz und deinem Fitnesszustand ab. Je länger du schnell läufst, desto niedriger sollte die Intensität sein. „Langsame“ Tempointervalle von mehreren Kilometern Länge bieten sich vor allem für Läufer mit dem Ziel Marathon oder Halbmarathon an.</p><p><strong>Bergsprints</strong><br
/> Kurz, aber knackig lautet hier das Motto. Angeschlossen an einen lockeren Lauf im Grundlagentempo, verbesserst du mit solchen Läufen deine Kraft und Sauerstoffversorgung in den Beinen, auch deine Schnelligkeit und Tempohärte nimmt zu. Als Neuling solltest du dir zunächst eine maximal 5-prozentige Steigung suchen und diese zunächst 5-mal mit rund 90 Prozent deiner maximalen Geschwindigkeit 15 bis 20 Sekunden lang hinauf sprinten. Das Heruntertraben nach jedem Sprint dient als „Erholungsphase“.</p><p><strong>Steigerungsläufe </strong><br
/> Die „harmloseste“ Möglichkeit, Geschwindigkeit und Tempohärte zu erhöhen, besteht im Einstreuen von ein paar Steigerungen innerhalb eines gleichmäßigen, mäßig fordernden Laufes. Erhöhe immer mal wieder auf einer Strecke von 100 bis 200 Metern das Tempo aus dem lockeren Lauf hinaus bis in den Sprint. Anschließend kurz traben, bis du dich wieder erholt fühlst, dann im Dauerlauftempo weitermachen.</p><p><strong>Ballsport: die spielerische Alternative</strong><br
/> Eine spielerische Form des Tempotrainings liegt im Ballsport. Ein Fußball- oder Basketballspiel ist im Grunde nichts anderes als ein Fahrtspiel. Schließlich variierst du  deine Geschwindigkeit nicht nach einem bestimmten Muster, sondern orientierst dich am Spielgeschehen. Auch ein solch spielerisches Training wirkt sich positiv auf die Laktattoleranz und die Erholungsfähigkeit aus. Außerdem stellt es für viele Läufer eine willkommene Abwechslung dar. Pulskontrolle spielt keine Rolle, und die Konzentration auf den Ball bzw. das Spielgeschehen lässt das Ganze kurzweilig erscheinen.</p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.schwellenlauf.de/intervalltraining-fahrtspiel-und-co-%e2%80%93-tempo-machen-beim-laufen/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>1</slash:comments> </item> <item><title>Kraft, Koordination, Kondition &#8211; Das alles bringt Trailrunning</title><link>http://www.schwellenlauf.de/kraft-koordination-kondition-das-alles-bringt-trailrunning/</link> <comments>http://www.schwellenlauf.de/kraft-koordination-kondition-das-alles-bringt-trailrunning/#comments</comments> <pubDate>Thu, 01 Sep 2011 06:10:17 +0000</pubDate> <dc:creator>heibel</dc:creator> <category><![CDATA[Alle Artikel]]></category> <category><![CDATA[Training & Wettkampf]]></category> <category><![CDATA[Kondition]]></category> <category><![CDATA[Koordination]]></category> <category><![CDATA[Kraft]]></category> <category><![CDATA[Trailrunning]]></category> <category><![CDATA[Trainingseffekte]]></category> <guid
isPermaLink="false">http://www.schwellenlauf.de/?p=464</guid> <description><![CDATA[Auch dieses Mal gibt es wieder einen Beitrag von mir, der zunächst in der Laufzeitschrift RUNNING erschienen ist. Dieser Text stammt aus dem Heft 9/11, das sich vor allem dem Thema Trailrunning gewidmet hat. Trailrunning ist von der muskulären, konditionellen und koordinativen Belastung her eine andere Welt als der lockere Lauf auf der Straße oder im Park. Doch der Mehraufwand lohnt sich: Du wirst schneller, kräftiger und ausdauernder.]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Auch dieses Mal gibt es wieder einen Beitrag von mir, der zunächst in der Laufzeitschrift RUNNING erschienen ist. Dieser Text stammt aus dem Heft 9/11, das sich vor allem dem Thema Trailrunning gewidmet hat. Trailrunning ist von der muskulären, konditionellen und koordinativen Belastung her eine andere Welt als der lockere Lauf auf der Straße oder im Park. Doch der Mehraufwand lohnt sich: Du wirst schneller, kräftiger und ausdauernder. </strong></p><p>Normalerweise hast DU beim Laufen die Fäden in der Hand. Du bestimmst Tempo, Laufstil oder Fußaufsatz ganz nach Belieben und Können. Beim Trailrunning ist es mit der Selbstbestimmung nicht mehr so weit her: Wechselnde Bodenverhältnisse, herumliegende Äste, Steigungen und Gefälle beeinflussen deinen Laufstil. Je nach Terrain wirst du gezwungen, die Schrittlänge zu verändern, dich unterschiedlich stark abzustoßen oder auch mal Umwege zu gehen.</p><p><strong>Trailrunning: Schnelle Ermüdung, die sich auszahlt </strong></p><p>Trailrunning bewirkt eine vergleichsweise schnelle Ermüdung. Dafür schult es aber auch Kraft, Koordination, Kondition, Tempohärte und Aufmerksamkeit. Das ist sogar wissenschaftlich belegt: So haben Messungen der Universität Kopenhagen ergeben, dass die Laktatkonzentration im Blut nach einem Traillauf bis zu 30 Prozent höher ist als nach einem vergleichbaren Straßenlauf. Folglich ist der Belastungsreiz beim Trailrunning höher, und damit steigt auch der Trainingseffekt. Doch das ist nur ein Beispiel für die positiven Effekte des Trailrunning. Hier sind noch ein paar weitere:</p><p><strong>Trailrunning als Temposchule </strong></p><p>Ein abwechslungsreiches Streckenprofil provoziert Tempowechsel und bringt deine Herzfrequenz auf Hochtouren. Dadurch erhalten Trailläufe mit großen Höhenunterschieden den Charakter eines Fahrtspiels. Mal schnell, mal langsam, aber eben ohne bestimmte Vorgaben oder festen Rhythmus. Dieses Wechselspiel aus Belastung und Erholung verbessert deine Tempohärte. Weiterhin bilden sich durch Trailrunning neue Blutgefäße in der Beinmuskulatur (Kapillarisierung). Dadurch wird die Sauerstoffversorgung verbessert und die Ermüdung hinausgezögert.</p><p><strong>Trailrunning als Laufschule</strong></p><p>Obwohl unbestritten ist, dass Anfersen, Skippings oder Kniehebeläufe den Laufstil verbessern, drücken sich viele Läufer vor dem Lauf-ABC. Wenn du auch zu diesem Typ Läufer gehörst, kann Trailrunning dir ein Stück weit helfen. Das Laufen abseits der befestigten Wege ist nämlich im Grunde nichts anderes als eine Laufschule: Durch die wechselnden Streckengegebenheiten musst du ständig die Schrittfrequenz und -länge variieren.</p><p>Das spricht auch Muskeln und Sehnen an, die beim „normalen“ Laufen kaum beansprucht werden, wie zum Beispiel die hintere Oberschenkelmuskulatur, die vor allem beim Bergablaufen gefordert wird. Hinzu kommt, dass die Fuß-, Waden-, Oberschenkel- und Gesäßmuskulatur bei tiefen Böden stärker beansprucht wird als bei Läufen auf der Straße. Alles in allem werden deine Beine insgesamt kräftiger, was sich positiv auf Abdruck und Schrittlänge auswirkt.</p><p><strong>Trailrunning als Verletzungsprophylaxe</strong></p><p>Natürlich ist beim Laufen auf tiefem oder unebenem Untergrund Vorsicht geboten. Einmal nicht aufgepasst oder die Situation falsch eingeschätzt, und schon ist man umgeknickt. Doch diese Gefahr besteht nicht nur beim Trailrunning, sondern in jeder laufintensiven Sportart. Von diesem „Berufsrisiko“ einmal abgesehen, kann Trailrunning dich sogar vor Verletzungen schützen: Indem du die Schritte variierst, belastest du im Verlauf einer Trainingseinheit nämlich immer wieder andere Muskeln und Sehnen. Das beugt Überlastungen vor. Hinzu kommt, dass dein Muskel- und Sehnenapparat mit der Zeit stärker wird – muskulären Dysbalancen wird so vorgebeugt. Außerdem nehmen starke Muskeln und Sehnen Druck vom Knie.</p><p><strong>Trailrunning fördert die Konzentration</strong></p><p>Während du beim Laufen normalerweise auch mal den Blick in die Ferne schweifen lassen kannst, solltest du beim Trailrunning immer die nächsten fünf bis zehn Meter im Auge haben. Wo lauern Löcher oder Steine, wie muss ich die nächsten Schritte setzen? Um in keine Stolperfalle zu geraten, ist beim Trailrunning permanente Konzentration geboten.</p><p><strong>Trailrunning als Schlankmacher</strong></p><p>Wenn die Anstrengung groß ist und die Herzfrequenz mehrfach in den „roten“ Bereich vordringt, versteht es sich von selbst, dass beim Trailrunning auch der Kalorienverbrauch hoch ist – höher als bei einem vergleichbaren Lauf auf der Straße. Trailrunning hilft dir also auch dabei, schlank zu werden oder zu bleiben.</p><p><strong>Was du beim Trailrunning beachten solltest</strong></p><p>Gerade am Anfang ist Zurückhaltung geboten: Wer ans Trailrunning nicht gewöhnt ist, sollte die Umfänge behutsam steigern. Außerdem solltest du deine Leistungen beim Trailrunning nicht in Kilometern oder Minuten messen. Dass du angesichts des schweren Untergrunds und des Streckenprofils verhältnismäßig langsam bist, liegt in der Natur der Sache. Orientiere dich eher am Grad deiner Ermüdung, dann hast du einen Eindruck von der Härte deiner Trainingseinheit.</p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.schwellenlauf.de/kraft-koordination-kondition-das-alles-bringt-trailrunning/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> </channel> </rss>
