Die besten Tipps gegen den inneren Schweinehund

Bei fast jedem Läufer hat der innere Schweinehund schon einmal angeklopft. Hier erhältst Du Tipps aus der Psychologie, der Sportwissenschaft und aus meinem persönlichen Erfahrungsschatz, wie Du den inneren Schweinehund an der kurzen Leine halten kannst.

Drängen dich andere zum Laufen? Oder läufst du, weil du schlanker, fitter oder schneller werden willst bzw. einen Ausgleich suchst? Wenn der Antrieb zu laufen aus dir selbst heraus kommt, hast du schon einmal die wichtigste Voraussetzung erfüllt, um lange motiviert zu bleiben.

Strategien gegen den inneren Schweinehund

  • Setze Dir feste, messbare Ziele. Nimm dir vor, viermal pro Woche laufen zu gehen, drei Kilogramm abzunehmen, die Zeit XY auf einer bestimmten Distanz zu erreichen oder eine bestimmte Strecke zu schaffen. Bleibe dabei jedoch realistisch. Wer sich die Messlatte zu hoch legt, wird schnell enttäuscht und verliert die Lust.
  • Bring Regelmäßigkeit in Dein Lauftraining. Lege vorher fest, wann du laufen möchtest. Trainiere außerdem nach Möglichkeit zu festen Uhrzeiten. Das bringt Regelmäßigkeit in dein Training, das Laufen wird so ein selbstverständlicher Bestandteil deines Alltags.
  • Weihe andere in deine Pläne ein. Wer Freunde und Familie ins Boot holt, schafft Verbindlichkeit und wird unterstützt.
  • Erstelle Wenn-Dann-Pläne im Stile von „Wenn ich vor der Arbeit eine Runde zu laufen möchte, dann stelle ich mir den Wecker eine Stunde früher. Wenn es draußen trocken ist, dann ziehe ich mir meine Laufsachen an und trainiere.” Durch einen solchen Plan verankerst du dein Vorhaben im Unterbewusstsein. Außerdem wappnest du dich für Eventualitäten und legst dir beispielsweise früher Kleidung für schlechtes Wetter zu.
  • Leg Deine Trainingsklamotten frühzeitig zurecht. Wenn du nach dem Aufstehen oder der Arbeit gleich in deine Laufsachen schlüpfen kannst, kommst du nicht ins Grübeln, sondern kannst gleich loslaufen.
  • Klopf dir auch mal selbst auf die Schulter oder belohne dich, wenn du ein (Zwischen-)Ziel erreicht hast bzw. dem inneren Schweinehund trotz heftiger Versuchung widerstanden hast.
  • Ordne Rückschläge richtig ein: Laste es dir nicht als Schwäche an, wenn du durch Stress im Beruf, Eisglätte oder Gluttemperaturen ein Training hast sausen lassen.
  • Speichere positive Erinnerungen aus Trainingseinheiten ab. Lass diese Emotion dann vor deinem inneren Auge wieder aufleben, wenn es dir einmal schwer fällt, dich zu motivieren.
  • Führe ein Lauftagebuch, in dem du u.a. das Datum, die Distanz, die Zeit, deinen Durchschnittspuls, die Trainingsart und dein subjektives Gefühl von der letzten Einheit vermerkst. So hast du deine Leistungen immer im Blick, kannst sie später sogar über Jahre vergleichen und daraus in schweren Zeiten neue Motivation schöpfen.

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