Archiv für 12. Dezember 2011

Weihnachtsgeschenk Pulsuhr: Worauf kommt es beim Kauf an?

In Läuferkreisen sind Pulsuhren gern gesehene Weihnachtsgeschenke. Doch worauf kommt es beim Kauf einer Pulsuhr überhaupt an?

Bei keinem Ausrüstungsgegenstand für Läufer ist der finanzielle und technische Spielraum so groß wie bei einer Pulsuhr. Von 20 Euro bis über 500 Euro erhält man alles, vom oft unpräzisen Basismodell bis hin zum GPS-Gerät mit allem Pipapo.

Technik-Freak oder Skeptiker? Anfänger oder Fortgeschrittener?

Welches Modell für Euch das richtige ist, hängt vor allem von den sportlichen Ambitionen ab. Doch auch die Vorlieben spielen eine Rolle bei der Auswahl: Handelt es sich beim zu Beschenkenden um Anfänger UND einen Technik-Freak, ist ein High End-Gerät wahrscheinlich genau das richtige, um ihn weiter zu motivieren. Neben der aktuellen Herzfrequenz und einer Stoppuhrfuntion sollte ein solches Modell auch den Durchschnittspuls, Zwischenzeiten, die zurückgelegte Strecke oder die aktuelle Geschwindigkeit anzeigen. Hierbei reden wir natürlich von einem Preissegment zwischen 200 und 500 Euro.

Handelt es sich beim Beschenkten um einen Anfänger UND einen Technik-Skeptiker, dann genügt bereits ein Exemplar, das verlässlich die aktuelle Herzfrequenz sowie die Zeiten ermittelt. Alles andere würde nur Verwirrung stiften bzw. wäre wenig aussagekräftig. Ein Basis-Gerät erhalten Sie von einem renommierten Hersteller bereits ab rund 40, 50 Euro. Solche Uhr-Brustgurt-Systeme sind empfehlenswerter als Pulsuhren aus dem Discounter, weil sie die Herzfrequenz präziser anzeigen. Unabhängig von der Preisklasse, sollte jede Pulsuhr aber noch mehr können, als die Herzfrequenz und die Zeit zu stoppen.

Das muss jede Pulsuhr können

  • Codierung: Auch beim Laufen in der Gruppe werden Dir nur Deine Herzfrequenzwerte angezeigt und nicht die Deiner Trainingspartner.
  • Einfache Menüführung: Idealerweise wenige Tasten, die auch während des Laufens gut zu erreichen sind. Im günstigsten Fall werden Sie durch das Menü geführt, es ist auch ohne Bedienungsanleitung selbsterklärend.
  • Lesbarkeit: Großes Sichtfeld, guter Kontrast, gute Beleuchtung
  • Alarmsignal: stellt sicher, dass du immer im voreingestellten “richtigen“ Bereich trainierst.
  • Manueller Batteriewechsel: Sind Uhr und/oder Sensor am Brustgurt nur mit Spezialwerkzeug zu öffnen, Finger weg! Das bedeutet entweder einschicken beim Hersteller (teuer) oder den Kauf einer neuen Uhr-Gurt-Kombi, sobald eine der Batterien leer ist (auch teuer). Dann lieber ein paar Euro mehr investieren.